- Roals Amundsen (Leiter)
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Godfred Hansen (Däne)
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Helmer Hansen
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Anton Lund
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Peter Ristvedt
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Gustav Juel Wiik
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Adolf Henrik Lindstrøm
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Schiff: „Gjøa“Baujahr 1872 in Rosendal (Norwegen). Amundsen kaufte es 1900 für die Expedition.Die Gjøa wurde später von einer norwegisch-amerikanischen Gemeinschaft gekauft und der Stadt San Francisco im Jahre 1909 übergeben.
Verlauf:
Im Sommer 1903 verlässt Amundsen mit dem kleinen, motorisierten 45-Tonnen Walfangschiff Gjøa (Gjöa), in das er sein ganzes Vermögen und noch mehr gesteckt hat, schließlich den Oslofjord. Still und heimlich geschieht dies im Schutze der Nacht – aus Angst vor den Gläubigern.
Auf den Spuren von John Franklin erreicht er problemlos mit seinen sechs Gefährten den Lancaster Sund nördlich von Baffin Island. Von da aus geht es über die James Ross Strait nach Süden, wo sie ihr Winterlager aufschlagen. Die Amundsen-Expedition errichtet ein Observatorium für geomagnetische Studien und freundet sich mit einer Gruppe Inuit an, die in der Nähe der Gjöa ihr Winterquartier beziehen.
1. Überwinterung 1903/4
Der kalte folgende Sommer 1904 und die Faszination für die Inuit lassen Amundsen schließlich sogar einen weiteren Winter in Gjöahavn bleiben, bevor das Schiff im August 1905 die Reise nach Westen fortsetzt. Südlich von Victoria-Island stoßen sie auf den Walfänger Charles Hanson, der über die Beringstraße in den Hohen Norden vorgedrungen ist.
2. Überwinterung 1904/5
Noch eine Überwinterung ist notwendig. Zusammen mit Walfängern „campiert“ er in der Nähe von Herschel Island. In Begleitung von Inuit und einem befreundeten Kapitän macht er sich von dort aus auf den 800 Kilometer langen Weg zum nächsten Telegraphenbüro in Fort Egbert/Alaska, um der Welt seinen Triumph von der kurz bevorstehenden Durchquerung der Nordwestpassage zu verkünden.
3. Überwinterung 1905/6
Nach seiner Rückkehr zum Schiff geht es mit der Gjøa im Frühsommer 1906 zunächst weiter durch Beringstraße, bevor Amundsen schließlich im Oktober 1906 – frenetisch gefeiert – im Hafen von San Francisco einläuft.

*Seit 2013 ist die „Gjöa“ durch einen Anbau an das Frammusseum in die Austellung der „Fram“ integriert.
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