Die Britische Admiralität schickte Robert McClure, mit dem Schiff HMS Investigator aus um nach der noch immer verschollenen Franklin-Expedition zu suchen, die war der Hauptauftrag der Expedition, aber es kam anders…
McClure wurde von Richard Collins und der HMS Enterprise begleitet. Im Verlauf der Reise trennten sich beide Schiffe.
Hier folgt die Reise der HMS Investigator:
1850 vom Pazifik aus über die Beringstraße gestartet, hindert ihn dichtes Treibeis bei Banks Island allerdings an der vollständigen Durchquerung der Passage mit dem eigenen Schiff.
Zwei lange Winter verbringen er und seine Männer im Eis, ehe es ihnen mithilfe von Schlitten und später per Schoner gelingt die komplette Route zu absolvieren. Im April 1852 erreichte er den Winterhafen von Francis McClintock und kehrte dann mit dem Geschwader Edward Belchers 1854 zurück nach England.
Dort angekommen sind McClure Ruhm und Reichtum sicher. Als erster Europäer hat McClure die Nordwestpassage komplett bereist und erhält dafür nicht nur Lob und Anerkennung sondern auch eine Belohnung von 10.000 Pfund.
Fazit:
25.Okt. 1850 – Robert McClure entdeckt als Kapitän der (“HMS Investigator“) die Schlüsselstelle zur NW-Passage (mit an Bord, ist der deutsche Herrnhuter Prediger Johann August Miertsching als Dolmetscher für Inuitsprachen). Robert McClure hat mit seinem Expeditionsschiff Investigator auf etwa 120° westlicher Länge endlich das letzte noch fehlende Mosaiksteinchen der Nordwestpassage gefunden.
Anmerkung:
Kleine Makel an seiner Tour vom Atlantik in den Pazifik jedoch bleiben: Er hat die Passage von West nach Ost und damit in der „falschen“ Richtung und vor allem nicht der ganzen Länge nach auf einem einzigen Schiff absolviert…
An Bord befand sich auch der Deutsche Herrnhuter Missionar Johann August Miertsching: Er verfasste ein Buch über die Expedition. Zum Reisetagbuch
Siehe auch:
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